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, Max Mustermann

Relegation: SV 98 Schwetzingen bleibt Landesligist

SV 98 Schwetzingen bleibt Landesligist

Ende gut, alles gut: SV 98 Schwetzingen hält die Klasse

Mit einem furiosen Schlussspurt hat der SV 98 Schwetzingen den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga gesichert. Nach dem 2:0 gegen Ilvesheim folgte am Samstag ein eindrucksvolles 4:1 im Eppelheimer Sportpark vor rund 500 Zuschauern gegen die SG Heidelberg-Kirchheim II.

Doch der Nachmittag begann mit einem Schock: Schon in der 9. Minute gingen die Gäste nach einem Kopfball von Carlos Davila in Führung. „Das darf nicht passieren, dass er so frei zum Kopfstoß kommt“, ärgerte sich Trainer Willi Schöneck.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später köpfte Immanuel Gregg nach einer Ecke zum Ausgleich ein. Von da an rückte Schwetzingens A-Jugendtorwart David Hohn in den Mittelpunkt. Der 18-Jährige ersetzte die beiden im Urlaub weilenden Stammtorhüter Burak Polat und Cedric Aßmann – und wuchs über sich hinaus. Mit spektakulären Paraden hielt er seine Mannschaft im Spiel und avancierte zum Matchwinner.

Kurz vor der Pause hatte Leonard Eshun die große Chance zur Führung, wurde aber im letzten Moment gestoppt. „Der Ball muss rein“, haderte Schöneck.

Nach dem Seitenwechsel war der SV 98 das klar bessere Team. Kirchheim ging die Kraft aus, Schwetzingen nutzte die Hitze und seine Routine. Abwehrchef Malek Örum führte eine stabile Defensive an, während vorne die Offensivkräfte zuschlugen: Erst stocherte Szymon Wedrychowski das 2:1 über die Linie (76.), dann hämmerte Egzon Abdullahu den Ball unter die Latte (80.).

Den Schlusspunkt setzte Rückkehrer Dennis Geißelmann, der nach langer Verletzungspause als Joker kam. In der Nachspielzeit traf er zum 4:1-Endstand. „Ich wollte mich unbedingt mit einem Tor verabschieden“, hielt er sein Versprechen.


Stimmen zum Spiel

Trainer Willi Schöneck:
„Für mich war das ein Sieg für meinen Heimatverein. Ich bin froh, dass die Mission Klassenerhalt geglückt ist. Ein großes Lob an die ganze Mannschaft, die in der schweren Zeit zusammengehalten hat.“

Sportvorstand Andreas Matena:
„Das war eine schwierige Runde, die Gott sei Dank ein gutes Ende fand. Nicht auszudenken, wenn unser Verein mit über hundertjähriger Tradition abgestiegen wäre. Ein großes Dankeschön an Willi Schöneck, der das Team in keiner einfachen Situation übernommen und wieder zusammengeschweißt hat.“

Präsident Matthias Fillip:
„Mir sind so viele Steine vom Herzen gefallen, die bis nach Rimbach zu hören waren. Es war ein begeisternder Auftritt unserer Mannschaft. Schade, dass uns einige Spieler verlassen haben. Jetzt gilt es, mit einem neuen Trainer und neuen Spielern einen schlagkräftigen Kader aufzubauen.“


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